Lindsay Adler – Kreative Kontrolle im KI-Zeitalter

Künstliche Intelligenz verändert die Fotografie – und kaum jemand verkörpert diesen Wandel so spannend wie Lindsay Adler. Als international erfolgreiche Fashion-Fotografin steht sie für starke Lichtführung, inszenierte Ästhetik und visuelle Klarheit.

Was uns im Gespräch besonders beeindruckt hat: Ihre Haltung zu KI ist weder euphorisch noch ängstlich – sondern bewusst und strategisch.

KI als kreativer Katalysator

Lindsays Einstieg in die KI begann nicht aus technischem Interesse, sondern aus Neugier. Mit Tools wie Midjourney nutzt sie generative Bildwelten als Inspirationsquelle.

Nicht, um fertige KI-Bilder zu veröffentlichen – sondern um Denkgrenzen zu verschieben.

Sie kombiniert Stile, Epochen und visuelle Referenzen, experimentiert mit ungewöhnlichen Bildideen und übersetzt die spannendsten Impulse anschließend ins reale Studio. KI wird so zum Sparringspartner, nicht zum Ersatz.

 

Vom Fotografen zum „Image Maker“

Ein zentraler Gedanke unseres Gesprächs: Lindsay versteht sich heute nicht nur als Fotografin, sondern als „Image Maker“. Kund*innen buchen sie nicht wegen eines Auslösers – sondern wegen ihrer Vision, ihrer Lichtkompetenz und ihrer Fähigkeit, komplexe Bildideen umzusetzen.

KI hilft ihr dabei:

  • Konzepte schneller zu visualisieren

  • Pitches überzeugender zu gestalten

  • Licht- und Farbideen vorab zu testen

  • im Team klarer zu kommunizieren

Besonders spannend ist ihr hybrider Workflow: Sie generiert zunächst den Hintergrund mit KI, analysiert das Licht und setzt dieses anschließend im Studio präzise um. Dadurch entsteht eine nahtlose Verbindung aus realer Fotografie und digitaler Bildwelt.

Haltung statt Hype

Gleichzeitig verschweigt Lindsay nicht, dass KI wirtschaftliche und ethische Fragen aufwirft. Märkte verändern sich, Rollen verschieben sich, Budgets werden neu gedacht.

Doch für sie ist klar: Wer Licht, Perspektive und Gestaltung versteht, hat einen entscheidenden Vorteil. KI verstärkt Kompetenz – sie ersetzt sie nicht.

Mehr dazu im Buch

Im Buch gehen wir deutlich tiefer in das Gespräch mit Lindsay hinein:

Wir beleuchten ihren konkreten Workflow, ihre ethischen Überlegungen, ihre Erfahrungen im kommerziellen Umfeld und ihre Sicht auf das Berufsbild der Zukunft. Dort zeigen wir dir auch, wie sich ihre Haltung in ein ganz konkretes KI-Mindset übersetzen lässt – und was du daraus für deine eigene kreative Arbeit mitnehmen kannst.

Denn am Ende geht es nicht darum, ob KI kommt. Sondern darum, wie du ihr begegnest.

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AI Fusion Photography – Licht, Mensch und KI im Einklang