Das Menschliche bleibt der Unterschied – auch in der KI-Ära
Wenn wir über Künstliche Intelligenz sprechen, dann geht es selten wirklich um Intelligenz. Oft geht es um Effizienz, Geschwindigkeit, Automatisierung – um das, was Maschinen gut können. Doch der spannendere Teil beginnt genau dort, wo diese Systeme an ihre Grenzen stoßen: beim Menschlichen.
Ines und ich sprechen oft darüber, dass die wahre Transformation nicht in den Tools liegt, sondern in unserem Verständnis von Zusammenarbeit. Nicht Mensch gegen KI, sondern Mensch mit KI – und Mensch mit Mensch über KI hinweg. Diese „AI Fusion“, wie wir sie nennen, ist im Kern eine Form der Co-Creation. Ein gemeinsamer Prozess, der technisches und emotionales Wissen verbindet.
Was bedeutet das konkret im Arbeitsalltag? Wer mit KI arbeitet, wird schnell merken: Es reicht nicht, nur Prompts zu schreiben. Es geht darum, Haltung zu entwickeln – eine Haltung zur eigenen Arbeit, zu Kreativität, zu Wert. Denn je mehr Systeme generieren, desto wichtiger wird der menschliche Blick: die Fähigkeit, zu interpretieren, zu kuratieren, zu verbinden.
Auch in unserer Arbeit mit Studierenden und in Forschungsprojekten zeigt sich das immer wieder. Gerade dort, wo Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen – für ihre Entscheidungen, ihre Worte, ihre Bilder – entsteht ein neues Berufsverständnis. KI kann vieles, aber sie kann keine Haltung haben. Sie kann berechnen, aber nicht fühlen, warum etwas wichtig ist.
Das Menschliche bleibt der Unterschied – auch in der KI-Ära
Diese Unterscheidung ist kein Nachteil, sondern eine Einladung. Eine Einladung, das eigene Denken zu schärfen, Empathie zu trainieren, und den kreativen Prozess als gemeinsamen Dialog zu verstehen –mit anderen Menschen, mit Technologie, mit sich selbst.
Wenn wir über AI Mindset sprechen, dann geht es genau darum: nicht darum, was KI kann, sondern darum, wer wir sein wollen, wenn wir sie nutzen.
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Unsere Workshops zum Thema AI Mindset & Co-Creation richten sich an Teams, Kreative und Organisationen, die Künstliche Intelligenz als Werkzeug für Zusammenarbeit, Innovation und menschliche Entwicklung begreifen wollen.